Zurück nach oben Inhaltsverzeichnis Kapitelnavigation Schließen Inhaltsnavigation Hell Bild herunterladen Blättern zu [COUNT] Dunkel Hauptnavigation Weiterblättern Zurückblättern Nach links scrollen Nach rechts scrollen Sucheingabe zurücksetzen Suchen Teilen Börse aktuell geschlossen Tabnavigation

Next Step: Kohleausstieg

Mit Fuel-Switch-Projekten von Kohle über Erdgas zu Wasserstoff

Bild herunterladen

Wir setzen konsequent auf den Ausstieg aus fossilen Energien und haben die Dekarbonisierung zum Kern unserer Unternehmens­strategie gemacht. Mit Fuel-Switch-Projekten bauen wir die Brücke von Kohle zu Erdgas und später zu Wasserstoff – und investieren dabei massiv in eine nachhaltige Versorgung. Unser Ziel ist es, bis 2040 Strom und Wärme ausschließlich klimaneutral (Netto-Null-Emissionen) zu erzeugen.

Bis zu 60 %

der CO₂-Emissionen eines Kraftwerks lassen sich mit einem Fuel Switch von Kohle zu Erdgas reduzieren.

Rund 1.6 Mrd. €

investiert die EnBW in Fuel-Switch-Projekte.

100 %

Wasserstoff sollen die Gaskraftwerke der EnBW sukzessive ab Mitte der 2030er-Jahre nutzen.

2040

Bis zu diesem Jahr wollen wir die CO₂-Emissionen im Unternehmen auf Netto-Null senken.

Im Fokus
Stuttgart-Münster wird H₂-ready
Bild herunterladen

Am Standort Stuttgart-Münster hat die EnBW eines der ersten H₂-ready-Gaskraftwerke Deutschlands in Betrieb genommen. Die bisherigen Kohlekessel und heizölbetriebenen Turbinen wurden durch eine hocheffiziente Gasturbinenanlage mit einer Leistung von insgesamt 124 Megawatt ersetzt. Ab Mitte der 2030er-Jahre kann die neue Anlage schrittweise mit 100% Wasserstoff betrieben werden.

Zur Pressemitteilung der Inbetriebnahme

Video anzeigen
YouTube Video anzeigen?

Bitte beachten Sie die Datenschutzhinweise von YouTube.

Neueste Artikel aus dem ECO*Journal
Bild herunterladen
Dekarbonisierung
Unser Weg aus der Kohle

Der Ausstieg aus fossilen Energien ist eines der wichtigsten Ziele der Energie­wende. Die EnBW unterstützt aktiv das Pariser Klima­abkommen und die daraus abgeleiteten Dekarbonisierungs­ziele der EU (2050) und Deutschlands (2045). Wir beschleunigen unsere eigene Transformation und streben bis 2040 Netto-Null-Emissionen im Unternehmen an.

Bislang können erneuerbare Energien den Bedarf allein nicht decken. Die Lösung: Gaskraftwerke als Zwischenschritt zur Deckung wetterbedingter Schwankungen der Erneuerbaren sowie zur Gewährleistung der Versorgungs­sicherheit. Der Vorteil: Gaskraftwerke sind sehr flexibel steuerbar und deutlich umwelt­schonender als Kohle­kraftwerke. Zudem ebnen sie den Weg zu CO₂-armen oder grünem Wasserstoff als Energieträger der Zukunft.

Mehr über unsere Klimaschutzziele

Bild herunterladen

CO₂-Emissionen der Stromproduktion in Gramm pro Kilowattstunde

* Erzeugt aus 100 % erneuerbaren Energien (Quelle: EnBW Environment).

Bild herunterladen
Fuel Switch
Wegbereiter für grüne Energie

Der Begriff „Fuel Switch“ beschreibt den Wechsel von fossilen Energieträgern. Für uns bedeutet das: Wir modernisieren unsere Kraftwerksflotte und stellen die Strom- und Wärmeerzeugung erst von Kohle auf klimafreundlicheres Erdgas um. Im zweiten Schritt, in den 2030er-Jahren, sollen dann nur noch CO₂-arme Gase bzw. Wasserstoff eingesetzt werden. Deshalb bauen wir neue Gaskraftwerke so, dass eine spätere Nutzung und Beimischung von Wasserstoff möglich ist. Damit ist die EnBW bundesweit ganz vorne dabei.

Bild herunterladen
Bild herunterladen

Fuel Switch-Projekte: konsequent kohlefrei

In Stuttgart-Gaisburg haben wir bereits 2019 ein hauptsächlich mit Kohle betriebenes Heizkraftwerk durch ein modernes Gas-Heizwerk ersetzt. Mit den drei EnBW-Standorten Altbach/Deizisau, Heilbronn und Stuttgart-Münster haben wir weitere Fuel Switch-Projekte auf den Weg gebracht. Auch bei den weiteren Anlagen werden wir den Weg in eine kohlefreie Zukunft weitergehen und unsere Standorte in Abhängigkeit von entsprechenden Rahmenbedingungen weiterentwickeln.

Unsere Fuel Switch-Standorte im Überblick
Lust auf einen Rundgang in einem EnBW-Kraftwerk?

An unterschiedlichen Standorten ermöglichen wir ganzjährig kostenlose Führungen durch unsere Kraftwerke – fachkundige Erläuterungen durch unsere Mitarbeiter*innen inklusive.

Mehr über Besucherführungen erfahren

Kraftwerkspark
Energieversorgung flexibel sichern

Die EnBW betreibt an sieben Standorten konventionelle Kraftwerke und ist an weiteren Anlagen beteiligt. Unsere Kraftwerke bieten nicht nur gute Verfügbarkeit und Wirtschaftlich­keit, sondern auch sehr hohe Wirkungs­grade, etwa durch Kraft-Wärme-Kopplung : Als Neben­produkt liefern die Anlagen Fernwärme, die von regionaler Industrie und Privatkund*innen abgenommen wird. Block 8 des Rheinhafen-Dampf­kraftwerks Karlsruhe (RDK) zählt beispielsweise zu den effizientesten und umwelt­schonendsten Kohlekraft­werksanlagen auf der ganzen Welt.

Jährlich investieren wir hohe Millionen­beträge in die technische Optimierung. Nicht jedes Kraftwerk befindet sich dabei aktiv im Markt: Der ältere Block des Heiz­kraftwerks Altbach/Deizisau zum Beispiel ist in Netz­reserve und kommt auf Anforderung des Übertragungs­netzbetreibers nur bei Bedarf zum Einsatz, um die Netz­stabilität zu sichern.

Unsere Kraftwerke und Standort-Beteiligungen im Überblick

Karte anzeigen?
Karte anzeigen?

Bereits beim Anzeigen der Karte werden Daten an Google übertragen. Erst wenn Sie den Button klicken, wird die Google-Maps-Karte angezeigt. Bitte beachten Sie die Datenschutzhinweise von Google.

Heizkraftwerk Stuttgart-Gaisburg

Das Heizkraftwerk Stuttgart-Gaisburg ging 1950 erstmals in Betrieb und versorgt das Stuttgarter Fernwärmenetz zuverlässig, wirtschaftlich und umweltfreundlich mit Energie. Am Standort produzieren drei Gasmotoren Strom und Fernwärme im Kraft-Wärme-Kopplungsmodus. Mit einem zusätzlichen Wärmespeicher von 300 Megawattstunden Kapazität erfüllt das Kraftwerk für die Fernwärmeregion Stuttgart/Mittlerer Neckar eine wichtige Spitzen- und Reservefunktion.

  • Energieträger: Erdgas
  • Fuel-Switch-Standort
  • Werkleistung: 30 MW
  • Fernwärmeleistung: 310 MW

Mehr zum Heizkraftwerk Stuttgart-Gaisburg

Heizkraftwerk Altbach/Deizisau

Das Heizkraftwerk Altbach/Deizisau ging 1899 erstmals in Betrieb und versorgt die Region Mittlerer Neckar zuverlässig, wirtschaftlich und umweltfreundlich mit Energie. Am Standort produzieren drei Gasturbinenanlagen und zwei steinkohlebetriebene Blöcke Strom und Fernwärme im Kraft-Wärme-Kopplungsmodus. Heizkraftwerk 1 ist seit 2017 in der Netzreserve und sichert die Netzstabilität. Heizkraftwerk 2 wird seit 1997 betrieben.

  • Energieträger: Steinkohle, Heizöl und Erdgas, ab 2035 Wasserstoff
  • Fuel-Switch-Standort
  • Werkleistung: 1.018 MW
  • Fernwärmeleistung: 280 MW

Mehr zum Heizkraftwerk Altbach/Deizisau

Heizkraftwerk Heilbronn

Das Heizkraftwerk Heilbronn, eines der größten Steinkohlekraftwerke der EnBW, ging 1923 erstmals in Betrieb und liegt in einem Industrie- und Gewerbegebiet am Rande der Stadt Heilbronn unmittelbar am Neckar. Am Standort produzieren drei steinkohlebetriebene Blöcke Strom und Fernwärme im Kraft-Wärme-Kopplungsmodus. Zu Regelungszwecken wurde im Jahr 2017 eine Kraftwerksbatterie mit 5 Megawattstunden Kapazität in Betrieb genommen.

  • Energieträger: Steinkohle, ab 2027 Erdgas, ab 2035 Wasserstoff
  • Fuel-Switch-Standort
  • Werkleistung: 1.028 MW
  • Fernwärmeleistung: 320 MW

Mehr zum Heizkraftwerk Heilbronn

Kraftwerk Walheim

Das Kraftwerk Walheim ging 1964 erstmals in Betrieb und ermöglicht künftig eine nachhaltige Verwertung von Klärschlamm aus Baden-Württemberg. Am Standort kommt bei Bedarfsspitzen im Stromnetz eine Gasturbine zum Einsatz, ein hochmodernes Klärschlammheizkraftwerk wird in Zukunft zudem Strom und Fernwärme als Nebenprodukt produzieren. Durch Auskopplung der umweltfreundlichen Fernwärme könnten dabei bis zu 300 Haushalte versorgt werden.

  • Energieträger: Heizöl und ab 2028 Klärschlamm
  • Werkleistung: 143 MW

Mehr zum Kraftwerk Walheim

Kraftwerk Marbach

Das Kraftwerk Marbach ging 1940 erstmals in Betrieb und gewährleistet als Reservekraftwerk bzw. als besonderes netztechnisches Betriebsmittel die Netzstabilität und die Versorgungssicherheit in Süddeutschland. Am Standort produzieren die beiden Gasturbinen Marbach 3 und Marbach 4 im Bedarfsfall dringend benötigten Strom. Zudem befindet sich dort ein Tanklager für leichtes Heizöl, um die Anlagen jederzeit mit genügend Brennstoff zu versorgen.

  • Energieträger: Heizöl
  • Werkleistung: 395 MW
  • Feuerungswärmeleistung: 1.254 MW

Mehr zum Kraftwerk Marbach

Rheinhafen-Dampfkraftwerk Karlsruhe (RDK)

Das Rheinhafen-Dampfkraftwerk Karlsruhe (RDK) ging 1955 erstmals in Betrieb und versorgt die Wirtschaftsregion Karlsruhe zuverlässig, wirtschaftlich und umweltschonend mit Energie. Am Standort produzieren eine Gas- und Dampfturbinenanlage und zwei steinkohlebetriebene Blöcke Strom und Fernwärme im Kraft-Wärme-Kopplungsmodus. Block 8, seit 2014 im Marktbetrieb, ist mit seinem Nettowirkungsgrad von 46 Prozent einer der effizientesten Steinkohleblöcke weltweit.

  • Energieträger: Steinkohle und Erdgas
  • Potenzieller Fuel-Switch-Standort
  • Werkleistung: 1.811 MW
  • Fernwärmeleistung: 220 MW

Mehr zum Kraftwerk Karlsruhe

Heizkraftwerk Stuttgart-Münster

Das Heizkraftwerk Stuttgart-Münster ging 1908 erstmals in Betrieb und versorgt die Region Mittlerer Neckar zuverlässig, wirtschaftlich und umweltfreundlich mit Energie. Am Standort produzieren zwei Gasturbinenanlagen, drei steinkohlebetriebene Kessel und eine Abfallverbrennungsanlage Strom und Fernwärme im Kraft-Wärme-Kopplungsmodus. Zusätzlich erzeugt eine Großwärmepumpe Fernwärme über dessen Kühlwasserablauf.

  • Energieträger: Restmüll; Steinkohle, Heizöl und Erdgas, ab 2035 Wasserstoff
  • Fuel-Switch-Standort
  • Werkleistung: 238 MW
  • Fernwärmeleistung: 450 MW

Mehr zum Heizkraftwerk Stuttgart-Münster

Großkraftwerk Mannheim

Das Großkraftwerk Mannheim wurde 1921 in Betrieb genommen und bliefert seitdem die Region Rhein-Neckar zuverlässig mit Strom und Fernwärme. Der Wasserdampf, der durch die Verbrennung von Steinkohle ensteht, kann durch spezielle Fernheizturbinen zur Wärmeerzeugung weiterverwendet werden. Durch diese Kraft-Wärme-Kopplung (KKW) ist der Gesamtwirkungsgrad wesentlich höher als bei der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme.

  • EnBW-Beteiligung am Kraftwerk: 32 %
  • Energieträger: Steinkohle
  • Werkleistung: 2.146 MW
  • Fernwärmeleistung: 1.500 MW

Mehr zum Großkraftwerk Mannheim

Kraftwerk Rostock

Als eines der modernsten Steinkohlekraftwerke der Bundesrepublik Deutschland verfügt Rostock mit einem Wirkungsgrad von 43,2% (bei voller Nutzung der Wärmeauskopplung 62%) derzeit über einen der höchsten unter den Steinkohlekraftwerken in Europa. Das Mittellastkraftwerk wurde 1994 in Betrieb genommen und war damit der erste Neubau dieser Art in den neuen Bundesländern. Eine Besonderheit des Kraftwerks Rostock ist der 141,5 Meter hohe Kühlturm, der auch als Schornstein dient.

  • EnBW-Beteiligung am Kraftwerk: 50,38 %
  • Energieträger: Steinkohle
  • Werkleistung: 553 MW
  • Fernwärmeleistung: 150 MW

Mehr zum Kraftwerk Rostock

Unsere grünen Kraftwerke

Bild herunterladen

Wir setzen auf die Kraft von Wind, Sonne und Wasser. Schon jetzt machen die erneuerbaren Energien rund 60 Prozent unseres Kraftwerksportfolios aus. Bis 2030 wollen wir ihren Anteil auf mehr als 70 Prozent steigern. Deshalb investieren wir in den nächsten Jahren massiv in Windkraft und Solarenergie.

Unsere Windparks an Land
Unsere Solarparks
Unsere Wasserkraftwerke
Bild herunterladen
Bild herunterladen
Wasserstoff
Klimaneutrale Strom- und Wärmeerzeugung in den 2030er-Jahren

Der Betrieb mit Erdgas ist in allen Kraftwerken nur eine Brücken­technologie. Das langfristige Ziel ist die vollständige Umstellung auf CO₂-armen oder grünen Wasserstoff, mit der wir Mitte der 2030er-Jahre rechnen. Vor der Umstellung müssen die Kraftwerke noch an das derzeit entstehende Wasserstoff­netz angeschlossen und nachgerüstet werden. Dann können sie zu 100 Prozent Wasserstoff nutzen.

Mehr zum Thema Wasserstoff

Social Feed Kohleausstieg