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Der letzte Kohlezug nach Gaisburg

Neues, mit Gas betriebenes Heizkraftwerk übernimmt ab der nächsten Heizperiode die Rolle der Kohlekessel
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Von Russland aus per Schiff nach Holland, von dort nach Duisburg und schließlich mit dem Zug nach Gaisburg: der Weg des letzten in im alten Heizkraftwerk angelieferten Steinkohle.

Stuttgart. Die Kohle-Ära im EnBW-Heizkraftwerk Gaisburg geht unaufhaltsam zu Ende: Am Samstag gegen 9:30 Uhr fuhr der letzte mit Kohle beladene Güterzug auf den Entladegleisen ein. Rund 1.580 Tonnen Steinkohle aus Russland wurden entladen und füllen damit die Reserven bis zum Ende der Heizperiode auf. Wenn die Temperaturen Ende des Jahres wieder sinken, werden Fernwärme und Strom nur noch mit Gas erzeugt: zunächst mit zwei Gaskesseln der alten Anlage und später dann im neu errichteten Heizkraftwerk. Die Umstellung von Kohle auf Gas entlastet Umwelt und Klima erheblich: So verringert sich der Ausstoß von Kohlendioxid um rund 60.000 Tonnen pro Jahr. Auch der Ausstoß von Feinstaub, Schwermetallen und Schwefeldioxid entfällt zum größten Teil. Offizieller Spatenstich für die neue Anlagen war im April 2017.

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Hans-Jörg Groscurth
Konzernpressesprecher
Stellv. Leiter Unternehmens- und Ressortkommunikation
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